Deko-Seesterne

Deko-Seesterne

Seesterne

Der Sommer steht vor der Tür und Sie möchten Ihr Zuhause oder Ihre Geschäftsräume mithilfe maritimer Naturdeko im nautischen Stil dekorieren? Es gibt kaum etwas Schöneres, als sich einen Hauch von Meer in die eigenen vier Wände zu holen. Um echtes Südseefeeling in Ihren Räumen aufkommen zu lassen, bedarf es lediglich einiger maritimer Dekoartikel wie Muscheln und Schnecken, Seeigelgehäusen, Fischernetzen, das ein oder andere Stück Treibholz und natürlich Seesternen, denn Seesterne dürfen in keiner maritimen Deko fehlen! Seesterne sind nicht nur eine schöne Erinnerung an den letzten Urlaub am Strand, sondern ein absolutes Must-have, um Ihr Zuhause im nautischen Stil erstrahlen zu lassen.

Während die Bezeichnung „Seestern“ im Deutschen bereits seit jeher in Gebrauch ist und das marine Lebewesen ihn seiner Sternenform zu verdanken hat, gestaltete sich dies im englischen Sprachraum lange Zeit anders. So wurden Seesterne nicht einfach „Seastar“ genannt, sondern als „Starfish“ bezeichnet. Dass diese Namensgebung irreführend ist – denn beim Seestern handelt es sich definitiv nicht um einen Fisch, da er kein Rückgrat besitzt und zu den Wirbellosen gehört – erkannten nun auch Meereswissenschaftler, weshalb der Seestern nun auch im Englischen „Seastar“ und nicht mehr „Starfish“ heißt.

In den Ozeanen der Erde leben etwa 2.000 verschiedene Arten von Seesternen, wobei die Meeresbewohner alle möglichen marinen Lebensräume wie zum Beispiel Gezeitentümpel, Felsküsten, Seegraswiesen, Kelpbetten und natürlich Korallenriffe besiedeln. Da es sich um reine Meerestiere handelt, gibt es keine Süßwasserseesterne, und nur wenige Seesterne leben im Brackwasser. Einige Seesternarten sind sogar auf sandigem Meeresboden in  bis zu 9.000 Metern Tiefe zu finden. Die meisten Seesterne haben eine stachelige Haut und verfügen über fünf Arme, die um einen zentralen, scheibenförmigen Körper gruppiert sind. Daneben gibt es allerdings auch Seesternarten, die 10, 20 oder sogar 50 Arme haben. Die Arme von Seesternen sind mit zangenartigen Organen und Saugnäpfen bedeckt, die es dem Meereslebewesen ermöglichen, langsam über den Meeresboden zu kriechen. An den Spitzen der Arme befinden sich außerdem Augenpunkte, mit denen ein Seestern Licht und Dunkelheit wahrnehmen kann. Die Augen helfen Seesternen zudem dabei, Nahrung zu finden.

Zu den Favoriten auf dem Speiseplan des Seesterns gehören Weichtiere wie Muscheln, Austern und Schnecken. De facto hat der Seestern eine ziemlich beeindruckende Art zu fressen: Nachdem er seinen Körper an die gewählte Beute geheftet hat, fährt der Seestern seinen Magen durch das Maul aus. Im Magen des Seesterns enthaltene Enzyme sorgen dann dafür, dass die Nahrung kontinuierlich verdaut wird. Ist der Verdauungsprozess abgeschlossen, zieht das Tier den Magen wieder in den Körper zurück. Handelt es sich bei der Beute allerdings um Mikroorganismen, werden diese vom Seestern ganz verschluckt und verdaut.

Zu den Fressfeinden der Seesterne gehören bestimmte Fischarten, Haie, Mantarochen und sogar andere Seesterne. Um sich zu schützen, haben die faszinierenden Meerestiere mehrere wirksame Abwehrmechanismen entwickelt. Neben ihrer zähen, stacheligen, panzerartigen Haut kommen einige von ihnen in einem auffälligen Farbenkleid daher. Hierdurch können sich die Seesterne zwischen Pflanzen und Korallen tarnen oder potenzielle Angreifer abschrecken.

Seesterne sind grundsätzlich keine geselligen Tiere; vielmehr handelt es sich um Einzelgänger, die sich in der Regel allein durch ihr Seesternleben schlagen. Lediglich zu bestimmten Zeiten versammeln sich Seesterne jedes Jahr, um in großen Gruppen zu fressen.

Dekorieren mit Seesternen aus dem NaDeco-Online-Shop

Gehören auch Sie zu den Menschen, die im Frühling, spätestens allerdings im Sommer in  Urlaubsstimmung geraten und sich das Meer und die Küste nach Hause holen möchten? Dekorieren Sie Ihr Zuhause mit Seesternen und anderen maritimen Naturdekoartikeln, kommt im Handumdrehen echtes Südseefeeling auf. Seesterne eignen sich perfekt, um als Girlande aufgereiht, zu dekorativer Wandkunst weiterverarbeitet, als Dekoelement für Vasen oder Flaschen genutzt oder einfach als Eyecatcher an exponierten Stellen platziert zu werden.

Im Online-Shop von NaDeco können Sie in der Produktkategorie „Seesterne“ verschiedene Arten der faszinierenden Meeresbewohner online kaufen. Das Naturdeko-Sortiment an Seesternen umfasst zum Beispiel die folgenden Artikel:

  • Culcita novaeguineae
  • Pentaceraster cumingi
  • Poraster superbus
  • Ophiuroidea
  • Asterias rubens
  • Etc.

Im Folgenden können Sie sich nicht nur ganz allgemein über Seesterne und ihre Besonderheiten informieren, sondern erhalten auch verschiedene Tipps, wie Sie mit Seesternen dekorieren und beispielsweise in Ihrem Badezimmer mithilfe von Seesternen nautisches Flair aufkommen lassen können und warum sich Seestern-Deko auch als Thema für Kinderzimmer perfekt eignet.

Seesterne: Einzigartige Meerestiere mit außergewöhnlichen Fähigkeiten

Seesterne sind wunderschöne Meerestiere, die in einer Vielzahl von Farben, Formen und Größen vorkommen. Alle Seesterne ähneln in ihrem Aussehen Sternen. Die erstaunlichen Meeresbewohner, die zu einer Gruppe von Tieren gehören, die als Stachelhäuter bekannt sind, bewegen sich mit ihren Röhrenfüßen fort. Sie können verlorene Gliedmaßen regenerieren und mit ihren ungewöhnlichen Mägen große Beutetiere verschlucken.

Seesterne sind keine Fische

Obwohl Seesterne unter Wasser leben und zumindest der bisherige englische Name „Starfish“ vermuten ließ, dass es sich um Fische handelt, ist dies nicht der Fall. Seesternen fehlt es an Kiemen, Schuppen und Flossen. Auch in Bezug auf ihre Fortbewegungstechnik unterscheiden sich Seesterne signifikant von Fischen, denn die Tiere nutzen ihre winzigen Röhrenfüße, um von A nach B zu gelangen.

Seesterne sind Stachelhäuter

Seesterne gehören – ebenso wie Seeigel, Seelilien und Seegurken zu den insgesamt 7.000 Arten von Stachelhäutern (Echinodermata). Viele Stachelhäuter weisen eine radiale Symmetrie auf, das heißt, ihre Körperteile sind um eine zentrale Achse angeordnet. Viele Seesterne haben eine radiale Fünf-Punkt-Symmetrie, weil ihr Körper fünf Abschnitte aufweist. Das bedeutet, dass Seesterne keine offensichtliche linke und rechte Hälfte haben, sondern nur eine Oberseite und eine Unterseite. Stachelhäuter haben in der Regel auch Stacheln, diese sind bei Seesternen allerdings weniger stark ausgeprägt als bei anderen Vertretern dieser Gruppe wie zum Beispiel den Seeigeln.

Seesterne können Arme nachwachsen lassen

Erstaunlicherweise können Seesterne verlorene Arme regenerieren, was nützlich ist, wenn ein Seestern von einem Raubtier verletzt wird. Das Meerestier kann einen Arm verlieren, entkommen und später einen neuen Arm ausbilden. Um einem Fressfeind zu entkommen, werden Seesterne manchmal auch einfach einen ihrer Arme an, so dass ihnen die Flucht gelingt.

Seesterne beherbergen die meisten ihrer lebenswichtigen Organe in ihren Armen. Dies bedeutet, dass einige Seestern-Arten sogar einen völlig neuen Seestern aus nur einem Arm und einem Teil der zentralen Körperscheibe regenerieren können. Das geht allerdings nicht besonders schnell, bereits das Nachwachsen eines Armes dauert etwa ein Jahr.

Seesterne sind durch einen Panzer geschützt

Je nach Seestern-Art fühlt sich die Haut eines Seesterns ledrig oder leicht stachelig an. Seesterne haben auf ihrer Oberseite eine zähe Hülle aus Kalziumkarbonatplatten mit winzig kleinen Stacheln auf der Oberfläche. Die Stacheln des Seesterns dienen dem Schutz vor Raubtieren, zu denen unter anderem Vögel, Fische und Seeotter gehören. Ein besonders stacheliger Seestern ist der sogenannte Dornenkronenseestern (Acanthaster planci).

Seesterne haben kein Blut

Anstelle von Blut haben Seesterne ein Kreislaufsystem, das hauptsächlich aus Meerwasser besteht. Das Meerwasser wird durch die Siebplatte in das Wassergefäßsystem des Tieres gepumpt. Dabei handelt es sich um eine Art „Falltür“, die Madreporit, Siebplatte oder Madreporenplatte genannt wird und oft als heller Fleck auf der Oberseite des Seesterns zu sehen ist. Der Madreporit ist eine siebartig durchbrochene Kalkplatte, die Stachelhäutern eigen ist und dazu dient, dass das Meerwasser in die Röhrenfüße des Seesterns strömt, wodurch sich der Arm ausstreckt. Die Muskeln in den Röhrenfüßen werden zudem zum Einziehen der Gliedmaßen verwendet.

Seesterne bewegen sich mit ihren Röhrenfüßen

Seesterne bewegen sich mit Hilfe von Hunderten von Röhrenfüßen, die sich auf ihrer Unterseite befinden. Die Röhrenfüße sind mit Meerwasser gefüllt, das der Seestern durch den Madreporit auf seiner Oberseite einführt. Seesterne können sich schneller fortbewegen, als Sie vielleicht erwarten. Während einige Seestern-Arten lediglich 5 Zentimeter pro Minute zurücklegen, sind andere Arten in der Lage, Strecken von bis zu 75 Zentimetern pro Minute zu überwinden. Die Röhrenfüße dienen nicht nur der Fortbewegung, sie helfen dem Seestern auch, seine Beute zu halten wie beispielsweise Muscheln und Schalentiere.

Seesterne haben Augen

Viele Menschen sind überrascht, wenn sie erfahren, dass Seesterne Augen haben, denn beim Betrachten eines Seesterns werden sie in der Regel übersehen. Dies ist nicht verwunderlich, denn die Augen eines Seesterns befinden sich nicht da, wo man sie erwarten würde – nämlich dem zentralen, scheibenförmigen Körper, sondern sind an den Armen platziert. De facto haben Seesterne am Ende eines jeden Arms einen Augenfleck. Das bedeutet, dass ein fünfarmiger Seestern fünf Augen hat, während ein 50-armiger Sonnenstern über 50 Augen verfügt.

Jedes Seesternauge ist sehr einfach aufgebaut und ähnelt einem roten Fleck. Seesterne können mit ihren Augen nicht viele Details erkennen, aber sind in der Lage, Licht und Dunkelheit wahrzunehmen, was für die Umgebung, in der die Tiere leben, völlig ausreichend ist.

Seesterne haben zwei Möglichkeiten, sich fortzupflanzen

Männliche und weibliche Seesterne sind schwer zu unterscheiden, da sie identisch aussehen. Während sich viele Tierarten nur auf eine Weise fortpflanzen, ist das bei Seesternen etwas anders.

Seesterne können sich geschlechtlich fortpflanzen. Dazu geben die Meerestiere Spermien und Eier (Gameten) ins Wasser ab. Die Eier werden von den Spermien befruchtet, so dass sich schwimmende Larven entwickeln. Die Seesternlarven lassen sich schließlich auf dem Meeresboden nieder und wachsen zu adulten Seesternen heran.

Zudem können sich Seesterne auch ungeschlechtlich durch Regeneration vermehren, dies geschieht zum Beispiel dann, wenn die Meerestiere einen Arm verlieren.